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Erfolgreiches Jahr für die Patentverwertungsagenturen der hessischen Hochschulen

H-IP-O betreut aktuell rund 1400 Schutzrechte / Weiterentwicklung vielversprechender Forschungsergebnisse durch hessischen Patentfonds / Patentverwertung für GSI Helmholtzzentrum


Wiesbaden / Frankfurt / Gießen / Kassel, 21. Dezember 2010 - Mit hervorragenden Ergebnissen in sämtlichen Bereichen des Technologietransfers fällt die Bilanz der hessischen Patentverwertungsagenturen GINo in Kassel, INNOVECTIS in Frankfurt und der Gießener TransMIT für das Jahr 2010 erneut sehr erfreulich aus. Hervorzuheben sind insbesondere der anhaltend positive Trend bei den Erfindungsmeldungen und betreuten Schutzrechten sowie die erfolgreiche Platzierung einer nunmehr zweistelligen Anzahl von Projektanträgen beim hessischen Patentfonds.


So wurden seit der im vergangenen Jahr erfolgten Initiierung des Fonds zur Veredelung und Verwertung von Patenten der staatlichen Hochschulen Hessens bislang bereits mehr als zehn der von den in H-IP-O (Hessische Intellectual Property Organisation) zusammengeschlossenen Patentverwertungsagenturen eingereichten Projektanträge bewilligt. Das wissenschaftliche Spektrum der Innovationen aus den hessischen Hochschulen reicht dabei von der Medizintechnik über neuartige Sensoren bis hin zur Nanotechnologie.

Die überwiegende Mehrheit der vorgeschlagenen Projekte wird bei einer Laufzeit von zwei bis drei Jahren zur Weiterentwicklung der patentierten Forschungsergebnisse mit der Höchstförderungssumme von 160.000 Euro unterstützt, so dass das Gesamtförderungsvolumen des Fonds gegenwärtig bereits nahezu zur Hälfte in Anspruch genommen wurde. Vor diesem Hintergrund kann die Einrichtung eines derartigen Fonds schon heute als außerordentlicher Erfolg gewertet werden. Die entsprechenden Mittel in Höhe von insgesamt 4 Mio. Euro werden in Zusammenarbeit mit der Hessischen Landesregierung von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zur Verfügung gestellt, um die technische Marktreife der Hochschulpatente voranzubringen und diese an Unternehmen oder Ausgründungen zu lizenzieren.

Darüber hinaus wurden im Jahr 2010 ebenfalls mit besonderem Fokus auf die anzustrebende wirtschaftliche Verwertung sechs Projekte zur Förderrichtlinie "Weiterentwicklung" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie eingereicht und bewilligt. Die geförderten Projekte umfassen richtungsweisende Prototypenentwicklungen beispielsweise für spezielle, langlebige Hochspannungsschalter oder den Einsatz eines korrosionsbeständigen, mit Kunststofffasern verstärkten ultrahochfesten Betons als Ortbeton im Brückenbau.

Weiterhin auf Erfolgskurs zeigt sich die Hessische Intellectual Property Organisation auch im Hinblick auf die Entwicklung der Erfindungsmeldungen und Schutzrechte. So konnten aus den Hessischen Hochschulen in den vergangenen Jahren im Durchschnitt fast 150 Erfindungsmeldungen jährlich verzeichnet und national, europa- und weltweit patentiert werden. Insgesamt betreut H-IP-O nunmehr rund 1400 Schutzrechte als Volumen des geistigen Eigentums der Hessischen Hochschulen und vermittelt die vielfältigen Innovationen aktiv an interessierte und geeignete Unternehmen.

Diese erfreuliche Entwicklung spiegelt sich nicht zuletzt darin, dass über die Hessischen Universitäten und Fachhochschulen hinaus zunehmend weitere wichtige Forschungszentren zum repräsentativen Kundenkreis der H-IP-O gehören. So konnte etwa in den vergangenen Monaten mit dem GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung eine Bundeseinrichtung mit internationalem Ruf als Neukunde für die Patentverwertung gewonnen werden. "Das GSI Helmholtzzentrum ist eine weltweit bekannte Forschungseinrichtung mit zahlreichen innovativen Projekten und derzeit mehr als 1000 Mitarbeitern", betont Dr. Peter Stumpf, Geschäftsführer der TransMIT GmbH. "Wenn uns von solch einer bedeutenden wissenschaftlichen Institution uneingeschränktes Vertrauen entgegengebracht wird, werten wir das als klaren Beleg für die gegenwärtig vorhandene hohe Kompetenz und Expertise im Bereich des Technologietransfers, die in der Hessischen Intellectual Property Organisation im Verlauf der letzten Jahre kontinuierlich gewachsen ist. Dies gilt uns zugleich als Ansporn für die Zukunft!"


Notiz für die Redaktion

H-IP-O (Hessische Intellectual Property Organisation) ist die ?Gemeinsame Verwertungsorganisation der hessischen Hochschulen? und der drei hessischen Patent- und Verwertungsagenturen GINo, INNOVECTIS und TransMIT. Als Projekt des TechnologieTransferNetzwerk-Hessen (www.ttn-hessen.de), einem übergreifenden Zusammenschluss der hessischen Hochschulen und Wirtschaftsverbände, wurde sie 2002 zur Förderung des Schwerpunkts Patentverwertung eingerichtet. H-IP-O verfolgt das Ziel, marktrelevante Innovationen (wie beispielsweise neue schutzrechtlich gesicherte Patente und Gebrauchsmuster, Softwareentwicklungen oder das Know-how zur Durchführung neuer Verfahren) von 11 staatlichen hessischen Hochschulen und den angeschlossenen Universitätskliniken, dem GSI Helmholtzzentrum sowie dem Georg-Speyer-Haus zu bündeln und sowohl bei Technologiealternativen und -ersatz zu beraten als auch bei der Suche nach Experten und Innovationen oder bei der Einführung neuer Produkte, Verfahren oder Innovationen zu helfen. Die Innovationen der hessischen Hochschulen und Universitätskliniken werden tagesaktuell auf www.hipo-online.de zur Verfügung gestellt.


Die vollständige Pressemitteilung können Sie ==> hier herunterladen.


Ansprechpartner bei Rückfragen:

Dr. Otmar Schöller
INNOVECTIS GmbH
Kreuzhohl 50
60439 Frankfurt am Main
Telefon: +49-(0)69-798-29721
E-Mail INNOVECTIS
URL INNOVECTIS


Dr. Heike Krömker
GINo mbH
Gottschalkstr. 22
34127 Kassel
Telefon: +49-(0)561-804-1984
E-Mail GINo
URL GINo



Dr. Peter Stumpf
TransMIT GmbH
Kerkrader Str. 3
35394 Gießen
Telefon: +49-(0)641-94364-12
E-Mail TransMIT
URL TransMIT


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